Fruchtstück

#22.3 – Münchner City, Englischer Garten und Nymphenburg

Von der Allianz Arena aus starteten wir zum Sightseeing. Die U-Bahn Station Fröttmaning ist ca. 1,5 km fußläufig vom Stellplatz entfernt. Leider am genau anderen Ende des Geländes und man kann nur östlich am Station entlang laufen.

Wir fingen am Odeonsplatz mit der sehr imposanten Theatinerkirche an.

In der Residenz München wird man erschlagen von etlichen Museen. Darin könnte man sich schwindelig laufen. Wir beschränkten uns auf das Residenzmuseum und das Cuvilliés Theater. Beides wahnsinnig prunkvoll und mit einem Boah-Effekt. Auch die Erläuterungen des Audioguides im Residenzmuseum sind gut, überfrachten allerdings den Kopf völlig, wenn man kein Historiengenie ist.

Der Marienplatz am Neuen Rathaus ist irgendwie der quirlige Mittelpunkt der Stadt.

Die U-Bahn haben wir häufig genutzt. Die Stationen sind mitunter auch ein Foto wert.

Den Englischen Garten haben wir als ausgedehnten Spaziergang von Nord nach Süd durchquert. Im Sommer sicherlich herrlich.

Im ganz südlichen Bereich kündigen sich Stromschnellen an, die in der Eisbachwelle gipfeln. Es macht Spaß, den Surfern zuzusehen. Das Halten auf dem Board ist gar nicht so einfach. Und in dem kalten Wasser möchten WIR nicht stecken! Aber jeder wie er mag.

Wieder rüber in die Innenstadt und zum Rathaus. Dort haben wir ins Portemonnaie gegriffen und den Fahrstuhl zum Turm hinauf bezahlt. Eine super Aussicht. Bei unserem Wetter mäßig, aber dennoch lohnend.

Auch der Viktualienmarkt macht nur bei gutem Wetter wirklich Freude. Man findet hier nicht nur allerlei Kulinarisches, sondern auch bayrische Originale.

Von der Assamkirche waren wir schier überwältigt. So unscheinbar und klein von außen, direkt in die Häuserzeile der City eingearbeitet und innen vollgeladen mit Gemälden, Ornamenten, Gold. Mit einem kleinen Fenster, dass wie die Sonne selbst den Raum in ein warmes Licht rückt.

Zwischendurch mal eine kleine Pause im Alten Botanischen Garten.

Das Deutsche Musuem bedeutete für uns eine wichtige Station, die wir unbedingt sehen wollten. Ein voller Tag war dafür reserviert. Bei dem kalten Wetter auch eine gute Option.

Himmel, gibt es viele Etagen und Abteilungen. So viel Wissen auf einem Fleck. An einigen Stellen war die Präsentation sehr deutlich in die Jahre gekommen, an anderen wiederum top. Liebe Politiker, wenn ihr wollt, dass sich mehr Leute für MINT interessieren, dann steckt hier doch bitte mal mehr Geld rein!

Cool, eine funktionstüchtige Ziegelfabrik in Minaturformat:

Was gibt es besseres, als so einen kopflastigen Tag mit einem leckeren, selbstgemachten Essen und einem Glas Wein ausklingen zu lassen?

Den Abschluss in München bildete Schloss Nymphenburg, wohin wir direkt mit unserem Kasten fuhren. Direkt davor gab es gute Parkmöglichkeiten.

Beim Schloss sticht vor allem der riesige und hübsche Garten heraus, der zum Spazieren einlädt und in dem noch weitere, teils wunderschöne, teils verwunschene Gartenschlösser auftauchen. Wir haben uns allerdings auf den Botanischen Garten konzentriert, der nördlich vom Schloss liegt. Ein echtes Highlight! Es gibt immer wieder Orte, da möchten wir gar nicht wieder weg. Dieser Botanische Garten in Nymphenburg zählt dazu.

Der malerische Garten besteht aus mehreren Bereichen: Zunächst einem waldigen Gebiet mit Bach, See und einem umfangreichen Alpinum Hügel.

Dann geometrisch angelegte Beete.

Sowie noch etliche Gewächshäuser.

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