Fruchtstück

#16.1 – Viel Historisches in Regensburg

Zur Übernachtung haben wir den zentral gelegenen Dultplatz genutzt. Das wäre aber beinahe schiefgegangen. Uns war nicht bewusst, dass dort gleichzeitig ein großes Fest anstand. Der restliche Platz war vollgestopft mit Autos. Die Anfahrt war schon kaum mehr möglich. Wir blieben am Ziel dran und wurden belohnt. Während etliche Autos abgewiesen werden mussten, bemühten sich die Parkwächter, irgendwo einen freien Platz für uns zu finden. Es wurde eifrig telefoniert und abgestimmt, während wir damit den Verkehr blockierten. Siehe da: ein Plätzchen für uns. Puh!

Vorbei an am Eisernen Steg ging es über die Donauarme hinein in die Altstadt. Zunächst zum Schottentor. Dem Eingangsbereich zur Schottenkirche. Der merkwürdige Name stammt von den irischen Benediktinermönchen. Die Bildzyklen auf dem romanischen Tor, bieten viel Spielraum für Interpretationen, was dem Bauwerk sicher auch zur Berühmtheit verholfen hat.

Danach ging es weiter durch die Stadt zum Kloster St. Emmeram und danach über den Domplatz natürlich auch zum Dom.

Viel beeindruckender ist allerdings das Kollegiatsstift „Unserer Lieben Frau zur alten Kapelle“, einer der ältesten Kirchen in Bayern.

Das Donau Schifffahrtsmuseum bildet einen schönen Kontrastpunkt. Es sind zwei alte Schiffe zu besichtigen: ein Radzugschiff und ein Motorzugschiff. Von hier gibt es auch einen interessanten Blick auf den Dom. Im Inneren des Raddampfers kann man sich über die alte Technik informieren. Interessant auch die Kühlkammer der Küche. Ich hoffe, man hat dort nur Schweine- oder Rindfleisch aufgehangen und nicht unliebsame Mitfahrer.

Vom Brückenturm aus dem Museum hat man einen tollen Ausblick auf die Altstadt und vor allem auf die Donau und die Steinerne Brücke. Der Bereich um den Brückenturm ist sicherlich einer der schönsten und markantesten Punkte in der Stadt.

Nach so viel Historischem muss das Gehirn wieder abgekühlt werden – am besten mit einem großen Eisbecher! Danach durch die Altstadt bummeln.

Auf dem Weg nach Passau haben wir noch an der Ruhmeshalle Walhalla haltgemacht. Das Bauwerk und der Ausblick beeindrucken. Die Büsten der klugen Köpfe sind als schlichte Aufreihung nicht unbedingt einen Besuch wert.

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