Fruchtstück

#8.3 – Speyer und Technikmuseum

Als durchaus technikaffine Reisende durfte für uns natürlich auch ein Besuch in Speyer und hier insbesondere dem Technikmuseum Speyer nicht fehlen. Als Stellplatz haben wir den großen öffentlichen Parkplatz „Festplatz“ gewählt, auf dem man für eine geringe Parkgebühr auch übernachten darf. Ok, es ist nur ein großer Parkplatz, dafür aber zentral gelegen. Man kann sowohl das Technikmuseum als auch die Innenstadt bequem zu Fuß erreichen.

Die Anzahl der Exponate ist einfach riesig. Es geht von Flugzeugen über Autos, Feuerwehrfahrzeuge, Seenotrettungskreuzer bis hin zu historischen Musikinstrumenten.

Auf dem Außengelände haben wir gleich mit der Besichtigung einer Boeing 747 gestartet.

Interessant war, dass man sich die 747 „ohne Innenleben“ ansehen konnte.

Das zeigt einem erst richtig die Dimensionen auf, wieviel Platz sich z.B. noch über den Gepäckfächern aber auch unterhalb der Sitze befindet.

Danach ging es dann in die Ausstellungshallen.

Auf dem Außengelände stand eine Antonow AN-22, eines der größten Propellerflugzeuge mit einer Spannweite von 64 Metern.

Vom Cockpit hat man durch ein kleines Fenster einen guten Blick in den riesigen Laderaum.

Hier der Blick in die andere Richtung. Der kleine blaue Kreis ist das Fenster, von dem man vom Cockpit aus in den Laderaum schauen kann.

Die Ladeluke am Heck ist einfach riesig.

Der Seenotrettungskreuzer John T. Essberger:

Ein weiteres beliebtes Exponat ist der Prototyp des russischen Spaceshuttles Buran, welcher 25 Atmosphärenflüge absolviert hat.

Interessant war auch ein Blick in eine russische Landekapsel.

Und eine Ju-52 darf natürlich auch nicht fehlen.

Nach einem langen Tag im Museum ging es abends noch in die Altstadt von Speyer, wo gerade Altstadtfest war.

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Festplatz ging es nochmals tagsüber zum Dom und zur Besichtigung inkl. einer Turmbesteigung, um die gute Aussicht über die Stadt zu genießen.

Sehenswert ist auch der über der Vorhalle gelegene Kaisersaal mit neun monumentalen Fresken, die ehemals an den Wänden des Querhauses zu sehen waren.

Das Highlight ist die „Marienkrönung“,

die man sogar vom Portal durch ein Fenster in der Gewölbedecke aus sehen kann.

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