Fruchtstück

# 36.4 – Wandern: Bastei

Von Ostrau machten wir uns auf den Weg zum ein paar Tage davor vorreservierten Reisemobilpark Bastei, der südlich des P+R Parkplatzes Bastei liegt. Abends fuhren wir noch mit dem Fahrrad in das nicht weit entfernte Freibad von Rathewalde. Bei der Hitze eine echte Abkühlung. Es war wieder ein herrlicher Abend.

Unser Plan war, mit dem Fahrrad zu Bastei zu fahren, zumal die Busse nicht vor 10 Uhr starten – viel zu spät und dann hängt man im Touristenansturm fest! Vom Stellplatz ist der Weg gut zu schaffen. Um 6:15 Uhr ging’s los.

So war unser erster Blick bei der Ankunft an der Bastei. Der Nebel herrlich, jedoch fehlte die Sonne.

Blick von der Basteibrücke und über die Felsenburg.

Die Bastei ist eine Felsformation, die schon früh in den Verteidigungsbereich der Felsenburg Neurathen eingebunden worden ist. Sie wurde erstmalig im 16. Jahrhundert erwähnt und wurde später von vielen besichtigt: so z.B. Caspar David Friedrich und Goethe. Heutzutage wird sie gerne als Filmkulisse genutzt, wie im übrigen die ganze Gegend des Elbsandsteingebirges.

Die Basteibrücke war ursprünglich aus Holz gebaut und wurde 1851 durch die heutige Sandsteinbrücke ersetzt.

Aufgrund des traurigen Wetters machten wir mit der Wandung durch die „Schwedenlöcher“ weiter. Die Stecke führt vom Bastei-Plateau hinab in moosige, klammartige Gassen und hindurch durch einige Naturpforten in die Schlucht.

Unten angekommen steht man am Amselgrund.

Von dort erklommen wir über endlose Treppen wieder die Bastei und nutzen den Ausblick bei etwas mehr Licht.

Da uns das Licht nicht so gut gefiel, machten wir uns am nächsten Tag um 7 Uhr wieder auf zu Bastei.

Endlich Sonne, wenn auch mit teilweise viel Nebel. Blick von der Brücke.

Aber auch vom Bereich der Felsenburg Neurathen, für den man ein kleines Entgeld zahlen muss, hat man sowohl zur Bücke und zur Kleinen Gans (die vier Felstürme), als auch in Richtung Mönch eine interessante Sicht.

Die Basteibrücke ist aus allen Blickwinkeln ein fotogenes Objekt.

Auch vom Ferdinandstein ist der Blick spektakulär.

Es war immer noch frühzeitig genug für einen Abstecher zur Großen Gans. Der Ausblick ist ganz interessant, weil man den typischen Blick auf die vier Felsen mal von hinten erlebt. Es hat sich sehr gelohnt und das Gebiet wird von den Touristenströmen nicht so überrollt. Wer es einfacher mag, nutzt dann nur die Pavillonaussicht.

Anschließend nochmal zurück zur Brücke und ein Blick zur Elbe und zu den Felsen.

Nach einer Stärkung am Imbiss zurück zum Mobil und Füße hoch.

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