Fruchtstück

#21.1 – Tropical Island

In der kälteren Jahreszeit sucht man ja immer Ziele, bei denen man sich vielleicht einfach nur ein wenig entspannen kann. Bei uns viel die Wahl auf das Tropical Island, einem Indoor Park in einer großen ehemaligen Zeppelinhalle etwas südlich von Berlin.

Schon bei der Anfahrt auf das Gelände ist die riesige Halle nicht zu übersehen.

Wir hatten positive als auch negative Stimmen im Vorfeld gehört und wollten uns jetzt selbst ein Bild machen. Ein Highlight ist sicherlich, dass man in Zelten oder Hütten innerhalb der Tropenhalle übernachten kann und somit 24h live im Geschehen ist.

Für uns kam allerdings nur die Version „Campingplatz“ in Frage. Hier bietet das Tropical Island auf dem weitläufigen Grundstück einen entsprechenden Platz mit allen Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten. Im Winter fährt alle 30 Minuten ein kostenfreier Shuttlebus direkt zum Eingang der Tropenhalle.

Für Nutzer des Campingplatzes gab es ein attraktives Gesamtpaket zur Buchung. Stellplatz inkl. Strom und Wasser, Eintritt ins Tropical Island und in den Saunabereich für zwei Nächte (aber im Prinzip drei volle Tage) für zwei Personen für nur insgesamt 136,-€ (Ende Februar 2019). Da konnten wir nicht widerstehen. Handtücher und Bademäntel gehörten auch noch zum Paketpreis dazu.

Ankunft und CheckIn waren kein Problem. So ging es denn ab Mittag direkt ins Tropical Island. Wir waren überrascht, wie viele Gäste sich dort bereits aufhielten – es war schließlich Februar und noch dazu ein Montag.

Wenn man dann die Halle betritt, ist man von der schieren Größe erschlagen. Die Höhe beträgt 107m, die Länge 360m und die Breite 210m.

Es gibt zwei Hauptthemenbereiche. Die Südsee:

und die Lagune:

Beides wird verbunden über den größten Indoor-Regenwald der Welt.

Rutschen in den verschiedensten Varianten dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Außerdem gibt es noch eine Außenanlage mit großem Pool, Amazonia genannt. Highlight ist dort der 250m lange Strömungskanal.

Im Inneren der Halle gibt es die unterschiedlichsten Arten der Gastronomie. Für jeden Hunger, Geschmack und Geldbeutel sollte etwas dabei sein.

Das nächste Bild zeigt ein Haus, welches für die Übernachtung in der Halle gemietet werden kann.

Unsere Befürchtung am ersten Tag, dass es mit den Plätzen eng wird, hat sich nach einem Rundgang dann etwas zerstreut. Auf dem sogenannten Sonnendeck im Bereich Südsee fanden sich dann noch genügend freie Liegen.

Und Abends ist die ganze Halle nett beleuchtet. Wenn dann die breite Masse der Besucher gegangen ist, wird es richtig angenehm.

Der Saunabereich hat uns auch sehr gut gefallen. Einzig, dass es keine Möglichkeit gab, zur Abkühlung mal an die frische Luft zu gelangen, hat uns etwas gestört.

Insgesamt fanden wir die drei Tage sehr entspannend. Die Gesamtanlage machte einen gepflegten Eindruck und einer Wiederkehr im nächsten Winter steht eigentlich nichts im Wege. Bye bye Tropical Island.

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