Fruchtstück

#8.8 – Edenkoben, Maikammer, Bad Berzabern und Kandel

Nach so vielen Städtebesichtigungen und dem Besuch der großen Technikmuseen hatten wir uns vorgenommen, ein wenig die Natur zu genießen. Und wie fängt man das am besten an. Man entschleunigt auf einem Weingut. Wir haben uns einen Stellplatz in der Nähe von Edenkoben gesucht. Die erhoffte Bewirtung mit evtl. Weinprobe war allerdings nur bedingt möglich, da die Saison anscheinend noch nicht richtig angefangen hatte. Egal, es war trotzdem schön und man konnte gut durch die Weinberge laufen.

Aber Bettina wollte zumindest einmal im Urlaub auch noch richtig wandern. Also hat sie eine Route im „Hochwald Kalamit“ geplant. Gestartet sind wir in St. Martin.

Der Wanderweg führte durch das beeindruckende „Felsenmeer“.

In der Ludwigshafener Hütte konnten wir dann einen Zwischenstopp einlegen und uns erst einmal stärken.

Danach ging es wieder zurück nach St. Martin.

Nächstes Übernachtungsziel war Bad Bergzabern. Auch hier findet man sicherlich Stellplätze auf Weingütern. Da das Wetter sich aber wieder zuzog und wir gern Abends die regionale Küche genießen wollten, haben wir uns für den Stellplatz in der Innenstadt entschieden. Auf einem Spaziergang durch die Stadt haben wir ein phantastisches Restaurant entdeckt, in dem wir ohne Reservierung und guter Belegung noch einen Tisch bekommen haben. Das Restaurant heißt „Villa Tabernus Das Weinlokal“. Wir fanden die Speisen so lecker, dass wir gleich für den nächsten Mittag erneut reserviert haben. Wir wurden nicht enttäuscht.

Vor dem Mittagessen haben wir am nächsten Tag noch einen schönen Spaziergang durch die Weinberge von Bad Bergzabern gemacht. Eine schöne Aussicht über die Stadt hat man vom Bismarkturm.

Dieses nette Gebäude beinhaltet die Verbandsgemeindeverwaltung.

Von Bad Bergzabern ging es dann nach Kandel, da wir da noch einen Freund besuchen wollten. Gleichzeitig war in Kandel auch noch das „Fest des Federweißen“ – ok, die Festgröße ist überschaubar. Ansonsten ist Kandel ein schönes kleines Städtchen und das Wettergott war auch wieder ein wenig mit uns.

Der nächste Tag stand im Zeichen der Heimfahrt. Das Wetter hatte wieder umgeschlagen und die Rückfahrt war sehr regnerisch.

Nun waren wir nicht ganz zwei Wochen unterwegs und haben viel gesehen. Das erhoffte schönere Wetter als im Norden haben wir nicht gehabt (vielmehr war es im Norden die gesamte Zeit schön und sonnig). Aber egal. Es war schön und wir werden mit Sicherheit wiederkommen.

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