Fruchtstück

#18.4 – Luxemburg und Mühlental

Zwischendurch mal eine leckere Resteverwertung im Omnia Backofen, bevor wir in Luxemburg die hohe Küche genießen konnten. Bei Camping Kockelscheuer hatten wir eine vernünftige Übernachtung mit guter Busanbindung an Luxemburg Stadt. Zudem war der Bus – wie alle Öffi’s – am Sonnabend auch noch kostenfrei!

Erst sind wir durch die Innenstadt hindurch, danach ging es ständig hoch oder runter. Was für Höhenunterschiede auf kleinstem Raum. Das ist anstrengend, hat aber seinen Reiz. In der Nähe vom Echauguette Espagnole gab es den ersten Blick „nach unten“.

Von Le Chemin de la Corniche hat man den bekannten, sagenhaften Blick über die Alzette und die unteren Ebenen von Luxemburg Stadt.

Ganz in der Nähe liegen die Casemates du Bock. Ein System von vielen aneinander liegenden Höhlen und Gängen mit unzähligen „Fenstern“ mit Ausblick. Über dem Fels mit den Kasematten verläuft eine Straße, an deren Ende der Dent Creuse – der abgebrochene Zahn – nein, eigentlich ein abgebrochener Turm – steht.

Der Pfaffenthal Lift ist architektonisch sehr gelungen. Er befördert einen flugs 60m tiefer in den unten gelegenen Stadtteil Grund. Zuvor kann man sich oben auf einen Glasfußboden stellen und die extreme Höhe bewundern. Ein weiterer Lift steht zur Verfügung: der Ascenseur Elevator Plateau St.Esprit Grund. Der ist jedoch ziemlich versteckt in Gebäuden. Immerhin sind die Fahrten kostenfrei.

Der Place de la Constitution bietet einen tollen Blick in Richtung der Brücke Pont Adolphe. Die lohnt es, auch von innen anzusehen, denn im Untergeschoss verläuft ein Rad- und Fußweg, von dem man umgekehrt ebenfalls einen interessanten Blick hat.

Nah bei ist die Cathedrale Notre Dame – aber nicht so imposant wie in Metz.

Im Gewühl der kleinen Gassen haben wir das Mittagessen standesgemäß verbracht. In der Brasserie Matelots gab es vorzügliche Galettes, das sind Buchweizen Crêpes, die mit allerlei Leckereien zur Hauptmahlzeit aufsteigen. Noch besser war der Cidre. Diesen trinkt man aus flachen Tassen, so mussten wir es erst lernen.

Gerne hätten wir noch den Palais Grand-Ducal besichtigt, jedoch war er gerade nicht zugänglich.

Wir umrundeten die Innenstadt über den öffentlichen Park, der diese umschließt. Dabei stießen wir auf die Villa Vauban. Also zwischendurch ein wenig örtlich geprägte Kunst. Zum Abschluss noch vorbei an der unten gelegenen Abtei Neumünster. Dort kann man ganz romantisch an der Alzette verweilen mit Blick auf die Felsen der Kasematten.

Danach dann zurück durch die Innenstadt, zum Bus und wieder nach Hause in den Kasten auf dem Camping Kockelscheuer. Am nächsten Tag ging es weiter in das Mühlental, welches hübsche, kleine, verwinkelte Orte und sehr schöne Wanderwege bietet. Gehalten haben wir in Larochette. Von dort gab es einen 8 km Rundwanderweg, der auch einwandfrei ausgezeichnet war. Es ging durch Wälder, vorbei an Schloß Meysemburg auf Anhöhen mit Aussicht und wieder steil hinunter in den Ort. Hier könnte man gut und gerne längere Zeit für Wandertouren verbringen.

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