Fruchtstück

#11 – Lüneburg am dritten Advent

Auf unserer Liste der Orte, die wir mit dem Fruchtstück einmal besuchen möchten, stand Lüneburg an einer oberen Position. Von Hannover ist es relativ gut zu erreichen. Nach 110km oder aber einer Stunde und vierzig Minuten ist man dort. Zusätzlich hat uns in der Adventszeit der Weihnachtsmarkt gereizt. Die Wettervorhersage war auch gut, so dass dem Wochenendtrip nichts im Wege stand.

In Lüneburg gibt es einen sehr zentral gelegenen Stellplatz namens „Sülzwiesen“. Hier finden ca. 53 Wohnmobile Platz. Die Stellplatzgebühr beträgt 13,-€ inkl. Strom. Wir hatten natürlich erwartet, dass Lüneburg in der Adventszeit gut besucht ist. Mit dem Ansturm vor Ort hatten wir aber nicht gerechnet. Als wir gegen 10:00 Uhr am Samstagmorgen ankamen, war kein einziger Stellplatz mehr frei. Auf einer angrenzenden, freigegebenen matschigen Wiese parkten mind. weitere 50 Wohnmobile (allerdings ohne Stromanschluss, dafür aber kostenfrei). Aber wir hatten Glück. Nachdem wir den Stellplatz einmal umrundet hatten, wurde genau ein Platz frei – wie geschaffen für uns. Für die Versorgung mit Strom sollte man allerdings besser Kabel mit Längen größer 25m dabei haben, da die Verteilerkästen ganz schön weit entfernt stehen können.

Nun war also der Stellplatz gesichert und dem ersten Gang in die Innenstadt stand eigentlich nichts mehr im Wege – doch genau zu diesem Zeitpunkt musste es anfangen zu regnen. Also nochmals eine halbe Stunde Zwangspause bevor es los ging.

Wir haben erst einmal einen Gang durch die Fußgängerzone Richtung „Am Sande“ gemacht und uns die wunderschöne Altstadt angeschaut.

Die erste Kirche, die wir besichtigt haben, war die St. Johanniskirche.

Danach gab es dann einen Abstecher zum Wasserturm, den wir am Sonnabend uns erst einmal nur von außen angeschaut haben, da innen verschiedene Veranstaltungen liefen, die eine Besichtigung verhinderten.

Das nächste Ziel war der Lüneburger Hafen mit seinem „alten Kran“. Die Sonne hatte sich inzwischen auch wieder blicken lassen, so dass wir ein paar Postkartenmotive einfangen konnten.

Da es bereits Mittagszeit war, wollte auch der Magen gefüllt werden. Wir haben uns für das persische Restaurant Soraya entschieden. Das Essen war sehr köstlich.

Nachmittags ging es dann über die St. Nicolai-Kirche

in Richtung vom Salzmuseum.

In einer Sonderausstellung wurden die 1950er und 1960er Jahre gewürdigt.

Dann ging es zurück zum Fruchtstück um einen Kaffee zu trinken und Stollen zu essen.

Abends sind wir dann natürlich nochmals aufgebrochen und haben die festliche Stimmung mit den erleuchteten Gebäuden sowie den Weihnachtsmärkten mit ein paar Glühwein nochmals genossen.

Für den Sonntag hatten wir uns die Besichtigung des historischen Rathauses vorgenommen.

Die Führungen finden in der Regel um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr statt. Wir hatten uns für die Führung um 11:00 Uhr entschieden und waren dadurch nur eine kleine Gruppe von sechs Personen. Eine Besichtigung des historischen Rathauses sollte auf jeder Lüneburg Tour stehen. Es ist absolut sehenswert.

Direkt im Anschluss an die Rathausbesichtigung haben wir dann die Besichtigung des Wasserturms nachgeholt. Das Ticket gibt es in Form eines Kombitickets zusammen mit dem Salzmuseum. Im Wasserturm fährt man dann mit den Aufzug in die oberste Ebene, geht noch ein paar Stufen hoch und kann dann eine wunderbare Aussicht auf Lüneburg genießen. Nach unten geht man dann über das Treppenhaus u.a. durch den ehemaligen Wasserspeicher. Begleitend dazu gibt es den ganzen Weg nach unten Erläuterungen zum Wasserspeicher, seiner ehemaligen Funktion sowie über Wasser im Allgemeinen.

Auch am Sonntag meldete sich der Magen wieder zu Wort. Diesmal ging es zu einem Vietnamesen, zum Quán Ăn Ngon. Das Essen war wiederum vorzüglich.

Nach dem Essen musste natürlich noch Lüneburgs Hausberg, der Kalkberg, bestiegen werden. Auf dem Weg dorthin haben noch einen Stop in der Michaeliskirche eingelegt.

Dass die Säulen so schief stehen, ist keine optische Täuschung sondern dem Untergrund geschuldet. In der Kirche gibt es kaum eine einzige gerade Wand oder senkrechte Säule.

Unter dem Hauptschiff gibt es noch eine weitere Unterkirche.

Die tief stehende Sonne machte setzte den Kalkberg in ein malerisches Licht.

Zum Abschluss sind wir dann noch an dem Liebeskind-Bau der Leuphana-Universität vorbeigefahren. Auch hier hat die tiefstehende Sonne tolle Motive hervorgebracht.

Danach ging es dann mit einem kleinen Zwischenhalt zur Kaffeepause wieder direkt zurück Richtung Heimat.

 

 

 

3 Kommentare zu “#11 – Lüneburg am dritten Advent

  1. Bettina

    Das freut uns, dass es gefällt und hilft.
    Wir wünschen allen eine gute Reise. Für Lüneburg lohnt es in jedem Fall!

  2. Silke

    Auch ich bin ganz fasziniert. Ansprechender Text, viele nützliche Informationen und außergewöhnlich schöne Aufnahmen. Weiterhin viel Spaß beim Reisen!

  3. Ralf

    Macht Lust auf einen unbedingten Besuch. Klasse Eindrücke bekommen. Tolle Fotos dazu. Bin sehr beeindruckt.

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