{"id":4788,"date":"2020-07-31T13:00:00","date_gmt":"2020-07-31T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/fruchtstueck.de\/?p=4788"},"modified":"2020-10-20T16:36:01","modified_gmt":"2020-10-20T15:36:01","slug":"36-3-wandern-bad-schandau-und-kirnitzschtal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fruchtstueck.de\/?p=4788","title":{"rendered":"# 36.3 &#8211; Wandern: Bad Schandau und Kirnitzschtal"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir nutzen den Morgen f\u00fcr einen Einkauf, die Erkundung von Bad Schandau und die Suche eines Stellplatzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal muss man festhalten: All die kleinen St\u00e4dtchen an der Elbe sind dort eng, da es seitlich steil bergauf geht. Mit dem Wohnmobil dort einen Parkplatz zu finden ist entweder gar nicht erlaubt oder &#8211; gerade zu Urlaubszeiten &#8211; schlicht unm\u00f6glich. Die wenigen Campingpl\u00e4tze sind gleichzeitig rappeldicke voll. Wir fanden einen sehr einfachen, aber tollen Stellplatz am Ostrauer Hof. Dort wird eine riesige Bergwiese mit Blick auf die Schrammsteine als Stellplatz angeboten. Auch Grillen und St\u00fchle\/Tische sind erlaubt. Entsorgung ist leider nicht m\u00f6glich. Sehr idyllisch, ruhig und geniale Sonnenunterg\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p>Ostrau liegt direkt oberhalb von Bad Schandau. Die Wandungen kann man gleich von dort beginnen oder mit dem Bus zu weiteren Wander-Highlights fahren. Wir waren mit unserer Wahl letztlich sehr gl\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p>Mit dem Bus fuhren wir von Ostrau nach Schmilka und machten dort eine gro\u00dfe Wanderrunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst zur sogenannten Kleinen Bastei:<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<p>\u00dcber Elbleitenweg und Wurzelweg, vorbei an Wurzelkopf und Kulissenw\u00e4chter auf den h\u00f6chsten Berg der S\u00e4chsischen Schweiz, den Gro\u00dfen Winterberg. Dort gab es einen excellenten Flammkuchen. Der Aussichtsturm bietet leider wenig Sicht, da zu viele B\u00e4ume im Weg sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck ging es bergab direkt vorbei an der &#8211; nur an den Grenzsteinen sichtbaren &#8211; tschechischen Grenze wieder nach Schmilka.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder\n\n\n\n<p>Dort kann man an der Elbe bei einem Bier oder besser einem St\u00fcck Kuchen nochmal einen Blick auf die kleine Bastei werfen oder zur anderen Seite zum n\u00e4chsten tschechischen Dorf.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_8_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_9_placeholder\n\n\n\n<p>\u00dcber das Kirnitzschtal kommt man gut auf Wanderwegen zu imposanten Felsformationen. Das war unser Ziel am n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbei an Blo\u00dfstock, Panoramaturm und Wilder Kopf zur Gr\u00fcnen H\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_10_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_11_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_12_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_13_placeholder\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Gr\u00fcne H\u00f6lle muss man schon ein wenig Sportlichkeit mitbringen. Es sind leichte Kletterelemente dabei, die den ganzen K\u00f6rper fordern &#8211; was den Bildern leider nicht so anzusehen ist. F\u00fcr mich ein absolutes Highlight! Da kommt die kleine Bergziege aus mir raus.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_14_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_15_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_16_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_17_placeholder\n\n\n\n<p>Zum Wotan und Bauerlochturm:<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_18_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_19_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_20_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_21_placeholder\n\n\n\n<p>\u00dcber Wolfsfalle, Kleiner Amboss, Satanskopf etc. zur\u00fcck nach Beuthenfall.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_22_placeholder\n\n\n\n<p>Im Kirnitzschtal f\u00e4hrt eine historische Stra\u00dfenbahn. Die Kirnitzschtalbahn f\u00e4hrt seit 1898. Sie startet von Bad Schandau und geht bis Lichtenhainer Wasserfall und zur\u00fcck. Die Fahrt ist schon sehr besonders. Die Stra\u00dfenbahn f\u00e4hrt einspurig hin und r\u00fcck. Das Ganze auf einer ganz engen Stra\u00dfe gemeinsam mit dem Verkehr. F\u00e4hrt man also mit dem Auto in das Tal hinein, kann einen auf der gleichen Spur eine Bahn entgegenkommen, was ein Ausweichen in den Gegenverkehr bedarf. Ach, mit dem Wohnmobil m\u00f6chte ich das eigentlich gar nicht. Auch gibt es mangels Platz so gut wie keine Wanderparkpl\u00e4tze, die dann nat\u00fcrlich \u00fcberquellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall ist die Fahrt mit der alten Bahn eine tolle Sache und so haben wir das Tagesticket noch f\u00fcr einen Trip bis zu Endstation am Lichtenhainer Wasserfall genutzt. Der Wasserfall ist doch eher mickrig.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_23_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_24_placeholder\n\n\n\n<p>In Bad Schandau liefen wir noch zum Historischen Personenaufzug von 1905 und lie\u00dfen uns von Bad Schandauer H\u00f6he auf (nicht ganz) Ostrauer H\u00f6he transportieren. Den Rest dann zu Fu\u00df zum Fruchtst\u00fcck zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_25_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_26_placeholder\n\n\n\n<p>Den ruhigen Nachmittag bequem auf dem Lamzac und mit h\u00fcbschem Blick auf die Schrammsteine hatten wir uns verdient.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_27_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_28_placeholder\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen begaben wir uns vom Lichtenhainer Wasserfall zum &#8222;Felsentor Kuhstall&#8220;, einem beeindruckenden Naturfelsbogen unter dem man hindurchgehen und hin\u00fcberlaufen kann. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_29_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_30_placeholder\n\n\n\n<p>Der Kn\u00fcller daran ist der Aufstieg auf die Felsformation \u00fcber die enge Himmelsleiter. Man hat eine Stufenleiter in den Fels gelegt. Festhalten an den Felsw\u00e4nden &#8211; es ist ja eng genug.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_31_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_32_placeholder\n\n\n\n<p>Von oben dann ein sch\u00f6ner Ausblick.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_33_placeholder\n\n\n\n<p>Aber auch drumherum um den Felsen gibt es einiges zu erkunden. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_34_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_35_placeholder\n\n\n\n<p>Schlanke Leute sind hier klar im Vorteil.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_36_placeholder\n\n\n\n<p>\u00dcber einen Kriechgang und Kletterb\u00fcgel erfolgt der abenteuerliche, aber machbare, Zugang zum Ausguck mit Ausblick.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_37_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_38_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_39_placeholder\n\n\n\n<p>Wir nahmen den Abstieg ganz nach unten und drehten noch eine ausgiebige Runde. Dabei verliefen wir uns ein paarmal mit unserer Navigation \u00fcber Komoot, da das GPS des iPhones aufgrund der steilen Umgebung immer wieder falsche Werte lieferte.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_40_placeholder\n\n\n\n<p>Vorbei am Alten Wildenstein.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_41_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_42_placeholder\n\n\n\n<p>So sehen die als schwierig markierten Wanderwege aus. Einfach mal den Berg geradeaus runter.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_43_placeholder\n\n\n\n<p>Auch ganz h\u00fcbsch, einfach mal entlang des Kirnitzsch Flusses. Rechts und links gehen die Felsw\u00e4nde steil hoch, es ist dunkel und moosig gr\u00fcn, im Hintergrund ab und zu das Rappeln der alten Stra\u00dfenbahn auf der anderen Flussseite &#8211; was dem ganzen einen unwirklichen Charakter verleiht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Wenzelweg liefen wir bis nach Ostrau zu unserm Fruchtst\u00fcck.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_44_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_45_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_46_placeholder\n\n\n\n<p>Ca. 16 km lang hoch und runter, da tut der gem\u00fctliche Abend im letzten Licht der Sonne gut.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_47_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_48_placeholder\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chstes standen die Schrammsteine an. Wir konnten diese ganz einfach zu Fu\u00df erreichen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_49_placeholder\n\n\n\n<p>Hohe Felsbrocken recken sich da in den Himmel.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_50_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_51_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_52_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_53_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_54_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_55_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_56_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_57_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_58_placeholder\n\n\n\n<p>Umrundung und Besteigung der Felsen mit der obligatorischen wundervollen Aussicht.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_59_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_60_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_61_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_62_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_63_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_64_placeholder\n\n\n\n<p>Den Abstecher zum Falkenstein sollte man nicht verpassen. Wer findet den Affen, der sich am Stamm festh\u00e4lt?<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_65_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_66_placeholder\n\n\n\n<p>Andere nehmen den direkten Weg nach oben (siehe Bildmitte, oberhalb der Bl\u00e4tter).<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_67_placeholder\n\n\n\n<p>Dann machten wir uns wieder zu Fu\u00df auf den R\u00fcckweg.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_68_placeholder\n\n\n\n<p>St\u00e4rkung mittels selbstgemachter Pfannkuchen mit Apfelmus.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_69_placeholder\n\n\n\n<p>Und ein ruhiger Abend.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_70_placeholder\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir nutzen den Morgen f\u00fcr einen Einkauf, die Erkundung von Bad Schandau und die Suche eines Stellplatzes. Zun\u00e4chst einmal muss man festhalten: All die kleinen St\u00e4dtchen an der Elbe sind dort eng, da es seitlich steil bergauf geht. 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